Während die deutsche Presse den Film "Bievenue chez les ch'tis" auf deutsch "Willkommen bei den "Sch'tis" ausführlich in Feuilletons aufrollt und zu recht bemerkt, dass man den Film im Original angesehen haben muss, ist der Film hier im Elsass schon längst ein zu oft gesehener Klassiker.
Die Handlung, gar nicht das Hauptaugenmerk des Films, ist eigentlich schlicht und schnell erzählt. Postdirektor aus dem Süden Frankreichs wird nach einem Betrug für zwei Jahre in den Norden in die Nähe der belgischen Grenze zwangsversetzt. Seine Frau, nach meiner persönlichen Analyse eine aalglatte, verzogene Tussi, weigert sich ihm zu folgen bekommt aber Gewissensbisse, als er dann tatsächlich loszieht. Irgendwie stellt er nach einer Eingewöhnungphase schnell fest, dass er den Norden doch liebgewonnen hat, verschweigt dies aber seiner Frau, weil ihr Mitleid eine ungeahnte Zuneigung zu ihm entstehen lässt.
Abgerundet wird der Film mit einem wirklich schlichten Happy End.
Wirklich sehenswert ist der Film auf Grund seiner grandiosen Wortspiele mit dem picardisch ("ch'timis"), der dort üblichen Regionalsprache, und seiner charmanten Liebeserklärung an den Norden, weswegen man ihn auf jeden Fall im Original sehen sollte.
Ob der Erfolg von "Bienvenue chez les ch'tis," der in Frankreich zum meist gesehensten Film seit 1945 geworden ist, katastrophale Folgen haben könnte, wird sich noch herausstellen. Will Smith hat sich nämlich die Rechte gekauft und der Welt angedroht ein Remake zu machen. Die Schauspieler für diese mehrfache Vergewaltigung stehen noch nicht fest, aber wenn wir wirklich großes Pech haben sollten, spielt Will Smith selber mit.
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2 Kommentare:
T'as raison il est génial ce film. Vivement le remake en anglais.
Sei doch nicht so hart. Die gleiche Geschichte in den USA? Das könnte ganz gut werden Obwohl: Am Ende wird das dann auf den ausgelatschten Nord-Süd-Konflikt bezogen, und das wäre auch wieder langweilig.
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