Sonntag, 21. September 2008

Internationales Gemischmasch in Ste Marie

Am Donnerstag den 21. bin ich aufgewacht und der erste Satz, den ich gedacht habe, war auf Französisch. Ich erinnere mich dummerweise nicht mehr daran, wie er gelautet hat. Nur, dass er grammatikalisch völlig falsch war, weiß ich noch sicher.
Diese Szene, die mich unmittelbar danach zum Lachen brachte und die ich gerne auch noch drei Tage danach erzähle, beschreibt meinen momentanen Zustand eigentlich perfekt. Nach einem Monat in Ste Marie habe ich das kleine Kaff in mein Herz und wohl auch in die hintersten Ecken meiner Synapsen geschlossen.

Abgesehen von meinem persönlichen Wohlbefinden gibt es wenig zu berichten, außer vielleicht, dass der Patchworkmarkt jetzt im vollen Gange ist und man hier jetzt mal öfters den ein oder anderen Ausländer hört.
Diesen Samstag, als ich in einer Schlange stand, hörte ich, wie eine englische Touristin die Frau hinter mir mit englischen Vokabeln und wilden Gesten zu überzeugen versuchte, sie vorzulassen. Nach dem was ich mitbekommen habe, sprach sie irgendwas von einem "Bus" und "dringend." Die Französin brachte dann schließlich die Touristen mit einem nüchternen "Non, je suis desolée" dazu, alles Gekaufte auf die naheliegende Kasse zu legen und mit eiligen Schritten den Supermarkt ( "ED" - ich bedanke mich an dieser Stelle bei meiner Hauptnahrungsquelle ) zu verlassen.


Besonders in Augenschein zu nehmen sind die Fähnchen der Patchworkausstellung.

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